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Neuer 700-Tonner vergrößert die Produktionskapazität

Size matters. Darum ist es gut, wenn man eine Spritzgussmaschine mit einer größeren Schließkraft hat, die mit höheren „Faltigkeiten“ umgehen kann. Stolz nimmt Alligator Plastics demnächst den neuen Engel 700-Tonner in Betrieb. Wegen Zeit- und Kostenvorteilen ist dies auch eine gute Nachricht für Kunden mit größeren Serien.

Teil der Expansion

Der Kauf der neuen Spritzgussmaschine ist Teil der gesamten Expansion und Neugestaltung von Alligator Plastics in Eindhoven. Ende letzten Jahres haben wir das Gebäude am Hoppenkuil 16 erworben, welches direkt neben unserem jetzigen Firmengebäude an der Nummer 14 liegt. Das neue Gebäude mit 3500 m² wird das Lager. Das Lager im jetzigen Gebäude wird zur Produktion genutzt werden, wodurch Nummer 14 nahezu vollständig Produktionsbereich wird. In diesem Bereich steht seit Anfang dieses Jahres auch die neue Spritzgussmaschine. Diese wird in einigen Wochen in Betrieb genommen.

Großartige Maschine mit hoher Schließkraft

Ruud van Nunen ist Operations Manager am Alligator-Standort Eindhoven. Er freut sich darauf, die neue Maschine bei der Arbeit zu sehen. „Die Maschine wurde in Österreich gebaut: Marke Engel, Typ duo 5160/700. Vor allem die Nummer 700 ist wichtig. Das bedeutet, dass die Maschine eine Matrize mit einer Schließkraft von 700 Tonnen zuhalten kann. Damit ist sie gleichzeitig auch unsere stärkste Maschine. All unsere anderen Maschinen haben eine Schließkraft von 25 bis 650 Tonnen.“ Die hohe Schließkraft bedeutet, dass die Maschine größere, schwerere oder mehr Produkte zur gleichen Zeit produzieren kann. „Wir können mit einem Druck von 2000 Bar 3 Kilogramm Kunststoff hineininjektieren. Das ist eine ziemlich große Menge. Es bedeutet zum Beispiel, dass wir von einem bestimmten Produkt nicht 8 Stück, sondern 16 Stück gleichzeitig produzieren können,“ erläutert Ruud.

Schließkraft 700-tonner

Zeit- und Kostenvorteile

Die Produktion von höheren Anzahlen auf einen Schlag nennt Ruud: höhere Fachigkeiten. „Wir sprechen auch von mehrfachen Matrizen, womit gemeint ist, dass mehrere Produkte in einer Matrize produziert werden können. Das sorgt für Zeit- und Kostenvorteile, wodurch unser neuer 700-Tonner sich ganz besonders gut für große Serien eignet. Die Maschine ist außerdem kompakt, sodass wir den neuen Produktionsbereich optimal ausnutzen können. Ein anderer Vorteil ist, dass wir die Schraubzylinder schnell wechseln können. Dadurch können wir innerhalb einer Stunde Produkte mit einem anderen Kunststoff produzieren. Auch das ist eine gute Nachricht für unsere Kunden, da wir weniger tun müssen, um eine Maschine zu reinigen.“

Energieeinsparung

Beim Erwerb der Maschine achtete Alligator Plastics auch auf den Energieverbrauch. „Es ist eine hybride Maschine, größtenteils elektrisch,“ erklärt Ruud. „Die früheren Hydraulikpumpen waren immer an und verbrauchten viel Energie. Die neue elektrisch angetriebene Servo-Pumpe steht still, wenn keine Bewegung erforderlich ist und verbraucht dann auch keine Energie. Das passt zu unserer Roadmap zum Energiesparen.“

Symbol für Wachstum

Der neue 700-Tonner befindet sich nun in der sogenannten Aufstellphase. Ruud: „Die Kühlung wird jetzt angeschlossen, die Stromversorgung angelegt und unter anderem das Transportband und der 6-achsige Robot werden dabei installiert. Danach werden wir probespritzen.“ Inzwischen haben auch die Alligator-Bediener ein Training für die neue Maschine absolviert. „Der 700-Tonner ist lange nicht die größte Spritzgussmaschine, die man kaufen kann, doch es ist die stärkste Maschine, die wir je hatten. Zusammen mit der Neugestaltung unseres Standorts in Eindhoven ist die Maschine ein schönes Symbol für einen weiteren Meilenstein im andauernden Wachstum von Alligator Plastics,“ erzählt Ruud.

Lesen Sie mehr über die Expansion unseres Standorts Eindhoven.
Lesen Sie mehr über unsere Roadmap zum Energiesparen.