Bessere Leistung durch Shorter Time to Market
Bessere Leistung durch Shorter Time to Market

Bessere Leistung durch Shorter Time to Market

Bei Alligator Plastics arbeiten wir ständig daran, unsere Leistung gegenüber unseren Kunden zu verbessern. “Short time to market” ist ein wichtiger Teil davon. 2019 werden wir untersuchen, ob wir Produkte noch schneller zusammen mit Kunden entwerfen können, indem wir “Scrum” beim Entwicklungsprozess einsetzen. Eine Pilotstudie ist bereits in Arbeit.

Intensive Entwicklungsstrecken

Alligator Plastics geht es ausgezeichnet. Wir haben viele innovative Kunden und herausfordernde Projekte. Das bedeutet, dass auch viele Entwicklungsstrecken für neue Produkte laufen. Oft Dutzende gleichzeitig, und mehrere Produkte pro Kunde. “Jedes neues Spritzgießprodukt entwerfen wir in enger Zusammenarbeit mit unserem Kunden. Das sind intensive Projektabschnitte mit oft komplexen Fragestellungen und kreativen Herausforderungen.” Das sagt Annemiek Adams. Sie ist Manager Marketing & Branding und war Scrum Master während des ersten Scrum-Tages Ende letzten Jahres. “Normalerweise schenken wir allen laufenden Entwicklungsprojekten gleich viel Aufmerksamkeit. Doch dann muss man eine Menge Teller am Drehen halten und es geht kostbare Zeit verloren, weil man ständig zwischen Projekten hin- und herspringen muss. Die Frage stellt sich, ob es nicht effizienter und schneller geht.”

Vollständiger Fokus mit multidisziplinärem Team

Annemiek lernte die Scrum-Methode während eines Workshops kennen: “Im Kern geht es darum, nicht mit vielen Projekten gleichzeitig beschäftigt zu sein. Stattdessen stellt man ein multidisziplinäres Team von Alligator Plastics und dem Kunden zusammen, das in einer kurzen Zeitspanne entsprechend einer festen Methodik den vollständigen Fokus auf ein Projekt konzentriert. In kurzen “Sprints” von einigen Wochen versucht man gemeinsam, in der Entwicklung immer einen Schritt weiterzukommen. Dabei hat jeder Schritt für den Kunden einen bestimmte Bedeutung. Auf diese Weise kann man sehr zielgerichtet einige Entwicklungen gleichzeitig erledigen, die dann auch schneller fertig sind. Danach legt man mit den nächsten Projekten los.” Annemiek ist sich davon bewusst, dass es in der Praxis nicht immer so ideal funktioniert: “Darum wollen wir untersuchen, auf welche Weise wir diesen Ansatz optimal nutzen können und welche Art Projekte am Besten dafür geeignet sind.”

Konkurrenzstellung von Kunden verstärken

Während des Scrum-Tages am 6. November letzten Jahres wurde der erste Schritt gemacht. “Mit einem breit aufgestellten Team haben wir an einem Tag ein Drehbuch entwickelt, um 2019 eine Pilotstudie auszuführen,” sagt Annemiek. “Das Team bestand aus eigenen Mitarbeitern aus unterschiedlichen Abteilungen und Spezialisten von unserem Kunden Light Weight Conteiners, die die Pilotstudie 2019 gerne mit uns realisieren möchten. Das Drehbuch ist eine Art Aktionsplan, wie wir die Pilotstudie später in diesem Jahr angehen können. Nach der Pilotstudie werden wir diese bewerten. Ist es tatsächlich effizienter, gewinnen wir Zeit? Werden wir Scrum im ganzen Unternehmen anwenden und passt dieser Ansatz zu unseren Kunden? Dann werden auch praktische Fragen behandelt, wie die Wahl und Reihenfolge von Projekten und die Scrum-Zeit pro Woche. Es gibt noch genug zu entdecken,” laut Annemiek. Ob Scrum demnächst zur täglichen Routine wird, steht demnach noch nicht fest. Annemiek ist jedoch davon überzeugt, dass mehr Fokus und ein multidisziplinärer Ansatz Entwicklungsprozesse stark beschleunigen können: “Eine kürzere ‘Time-to-Market’ kann unsere Gesamtleistung enorm erhöhen. Das ist ein wichtiges Ziel, denn wir möchten die Konkurrenzstellung unserer Kunden stärken.”

scrum

Mehr lesen über unsere Produktentwicklung? Schauen Sie hier

Über den Autor
Kommentar schreiben